Die Gehörknöchelchenkette besteht aus drei einzelnen Knochen.
-Hammer
-Amboß
-Steigbügel
Die Gehörknöchelchen übertragen den ankommenden Schall vom Trommelfell zum ovalen Fenster ans Innenohr. Dabei entsteht durch die Hebelwirkung eine 1,3 fache Verstärkung.
Es gibt aber nicht nur eine verstärkende, sondern auch eine schützende Wirkung. Bei zu hohem Schalldruck (ab 85dB) ziehen sich 2 Muskeln am Trommelfell und an der Steigbügelfußplatte zusammen. So versteift sich die Kette und die Übertragung wird gehemmt (Stapediusreflex)
Bild: a) Hammergriff, b) Hammerkopf, c) Amboß, d) Steigbügel, e) Steigbügelfußplatte
Freitag, 7. Januar 2011
Donnerstag, 6. Januar 2011
Teil 6/ Das Mittelohr
Das Mittleohr besteht aus der Paukenhöhle. Darin enthalten sind das Trommelfell, die Gehörknöchelchen (Hammer, Amboß und Steigbügel), das runde und ovale Fenster, die pneumatischen Räume und die eustachische Röhre.
Die Aufgaben des Mittelohres sind:
-Schallweiterleitung
-Verstärkung (Verst. des TF = 17 fach plus eine 1,3 fache Verst. der Gehörknöchelchen ergibt eine ca. 22 fache Gesamtverstärkung). Das entspricht ca. 25-27dB!
-Impadanzanpassung (Luftschall muss übertagen werden auf die Füssigkeiten im Innenohr)
-Druckausgleich (Dies geschiet über die eustachische Röhre, die mit dem Nase- Rachenraum verbunden ist)
Die Aufgaben des Mittelohres sind:
-Schallweiterleitung
-Verstärkung (Verst. des TF = 17 fach plus eine 1,3 fache Verst. der Gehörknöchelchen ergibt eine ca. 22 fache Gesamtverstärkung). Das entspricht ca. 25-27dB!
-Impadanzanpassung (Luftschall muss übertagen werden auf die Füssigkeiten im Innenohr)
-Druckausgleich (Dies geschiet über die eustachische Röhre, die mit dem Nase- Rachenraum verbunden ist)
Montag, 27. Dezember 2010
Teil 5/ Das Trommelfell
Das Trommelfell (Membrana tympani) liegt am Ende des Gehörgangs und verschließt ihn.
Es ist ungefähr 85 qcm groß und besteht im wesentlichen aus 2 Teilen. Dem gespannten Teil (Pars tensa) und dem schlaffen Teil (Pars flaccida).
Mittig setzt der Hammergriff (länglicher Teil des Hammers, einer der 3 Gehörknöchelchen) an.
Die Aufgaben des Trommelfells sind: Aufnahme der Schallenergie; und es verhindert das "Fensterhören", ein negativer Effekt der Auftritt wenn Schall ans Innenohr gelangt und auf beide "Fenster" also ovales und rundes trifft.

Sonntag, 19. Dezember 2010
Teil 4/ Äußeres Ohr (GG und OM) Physiologie und Anatomie
Ohrmuschel
Anatomie:
- Ohrmuschel bis zu 20 Grad abstehen vom Schädelknochen
- besteht aus Knorpel, mit Haut überzogen

Physiologie:
- Trichterform zur Schallbündelung
- Resonanz in Concha ca. 5dB zwischen 3-5 KHz
- Abschattung tieffrequenter Schallanteile hinterm kopf -> Richtungshören, Entfernungshören

Gehörgang
Anatomie:
- ca. 3 cm Länge
- unterteilt in knorpeligen und knöchernen Teil (dazwischen Isthmus)
- knorpeliger Teil ->Bindegewebsschicht enthält Drüsen, Cerumen und Haarzellen
- doppel bzw. S-förmig gekrümmt
-ca. 1 cm hoch, 0,5 - 1 cm breit: oval


Physiologie:
- Schallweiterleitung
- einseitig offenes Rohr
- Resonanz zw. 2-4 kHz von ca. 20dB (Open Ear Gain, jetzt auch REUG genannt: Real Ear Unaided Gain) Das Ohr und der Gehörgang verstärken ankommenden Schall im Bereich von 2-4 kHz um 20dB! nur durch ihre Form.
- Form als Schutzfunktion
- Cerumendrüsen (Ohrenschmalzdrüsen) als Schutz vor Infektionen und äußeren Einflüssen.
Teil 3/ Anatomie der Ohrmuschel (Auricula auris)

Es gibt recht viele Begriffe die die einzelnen Teile des äußeren Ohres genauer bezeichnen. Für ein Grinsen bei Azubis sorgt öfters der Ausdruck "Cavum Conachae" (Was auch immer dabei gedacht wird). Auch das Streicheln am "Lobulus" ist sorgt für Aufheiterung;)
Teil 2/ Lage des Ohres im Schädel

Ich hoffe meine Zeichnung ist verständlich. Ich gebe zu nicht besonders schön zeichnen zu können. Das Ohr liegt per Definition im Schläfenbein, genauer im Felsenbein.
Wissenswertes über unser Gehör - Teil 1/ Pränatale Entwicklung des Ohres
Liebe Gehörschutz-Freunde,
ab heute werde ich fast täglich Wissenswertes über unser Gehör (Anatomie, Physiologie), Audiometrie, Hörgeräteanpassung, Gehörschutzanpassung, technische Neuerungen bei HGs und Grundwissen im gesamten Bereich "Ohren und Hören" posten. Ich hoffe es gefällt Euch. Wenn Ihr Anregungen oder Kritik habt. Schreibt mir einfach!
Viele Grüße,
Max Bauer
ab heute werde ich fast täglich Wissenswertes über unser Gehör (Anatomie, Physiologie), Audiometrie, Hörgeräteanpassung, Gehörschutzanpassung, technische Neuerungen bei HGs und Grundwissen im gesamten Bereich "Ohren und Hören" posten. Ich hoffe es gefällt Euch. Wenn Ihr Anregungen oder Kritik habt. Schreibt mir einfach!
Viele Grüße,
Max Bauer
Teil 1 Pränatale Entwicklung des Ohres




(Also wie entwickelt sich das Gehör eines Ungebohrenen im Mutterleib)
2. Woche: Anlage der oberen Luftwege im Aussen und Mittelohr, Zellverdickung im Innenohr
4. Woche: Anlage des Gehörganges aus der ersten Kiemenspalte. Bildung einer Otozyste im Innenohr (Zellverdickung)
6. Woche: Anlage der Ohrmuschel aus den Höckern der ersten und zweiten Kiemenbogenspitze. Im Innenohr bilden sich Sacculus und Utriculus (Gleichgewichtsorgane) , Schneckengang mit Cortiorgan und Bögengänge.

8.Woche: Anlage der Gehörknöchelchenkette aus Knorpel des ersten und zweiten Kiemenbogens. Im Innenohr bildet sich die knorpelige Labyrinthkapsel. (Platz des Hörorgans)

12. Woche: (3.Monat) Verschmelzung der Ohrmuschelhöcker zur Ohrmuschel, Gehörknöchelchenkette differenziert . Im Innenohr; Abschluss der Differenzierung des häutigen Labyrinths.
16. Woche: Verknöcherung der Gehörknöchelchenkette. Im Innenohr; Labyrinth ausgewachen, Verknöcherung beginnt.
23. Woche: (6.Monat) Pneumatisation der Paukenhöhle. (Mittelohr abgeschlossen). Im IO; Verkn. abgeschlossen!
28. Woche: Entwichlung des äußeren Gehörgangs und des Trommelfells

35. Woche: Entwicklung des Antrum Mastoideum (Knochenstück hinter der Ohrmuschel)

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