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Samstag, 17. April 2010

Schüler entwerfen Plakate gegen Lärm


Mit Präventionsplakaten macht das Zuger Amt für Umweltschutz auf (zu) laute Veranstaltungen aufmerksam. Entworfen wurden die Plakate von Zuger Mittelschülern.
Heisser Sound und cooler Gehörschutz – geht das zusammen? Und ob! Das beweisen die preisgekrönten Präventionsplakate, die zwei Klassen der Zuger Mittelschulen im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz entworfen haben. Dies schreibt die Baudierktion des Kantons Zug in einer Medienmitteilung. Wie der Zuger Baudirektor Heinz Tännler an der Vernissage bekanntgab, werden die Zuger Musikveranstalter die munteren Sujets gratis nutzen können, um bei ihren Konzerten auf den Schallpegel und die nötigen Vorsorgemassnahmen hinzuweisen.
Vier Plakate werden gedruckt
Insgesamt gestalteten die Schülerinnen und Schüler 19 Plakate. Eine Jury, bestehend aus Jugendlichen und Erwachsenen, wählte die sechs besten Entwürfe aus und bedachte die Verantwortlichen mit Pro-Zug-Gutscheinen im Gesamtwert von 1'000 Franken. Vier der prämierten Plakate werden nun gedruckt und im Laufe des Aprils an die verschiedenen Veranstalter sowie an alle Gemeinden des Kantons Zug geschickt. Um alle Arbeiten der Jugendlichen einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen, werden die Plakate im Juli und August 2010 im Forum des Einkaufszentrums Zugerland ausgestellt.

Freitag, 2. April 2010

Zuger Schüler entwerfen Plakate zu heissem Sound und Gehörschutz

Zuger Schüler entwerfen Plakate zu heissem Sound und Gehörschutz

Zwei Klassen der Zuger Mittelschulen haben in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz unter dem Titel «Heisser Sound, cooler Gehörschutz» Präventionsplakate entworfen. Musikveranstalter können die Sujets gratis nutzen.

Zug. – Die Plakate sollen bei Konzerten auf den Schallpegel und die nötigen Vorsorgemassnahmen hinweisen, wie die Zuger Baudirektion am Donnerstag mitteilte. Gemäss Gesetz müssen Musikveranstalter bei einem durchschnittlichen Schallpegel über 93 Dezibel einen Gehörschutz unentgeltlich abgeben.

Das Gesetz verpflichtet sie zudem, mit akustischen und visuellen Informationen auf die Gefahren starker Beschallung aufmerksam zu machen. Die Erfahrung zeige, dass dies oft nur mit zu diskreten Mitteln getan werde, heisst es in der Mitteilung. Das sei insofern keine Bagatelle, als im Kanton Zug jährlich über 700 Anlässe mit verstärkter Musik durchgeführt würden.

Insgesamt gestalteten eine 4. Klasse der Kantonsschule und eine 6. Klasse der Wirtschaftsmittelschule im Fach Bildnerisches Gestalten 19 Plakate zum Thema Sound und Gehörschutz. Sechs Entwürfe wurden von einer Jury ausgewählt und mit Preisen ausgezeichnet. (sda)